3. Teil: Die Saphire
- 1: 1. Teil: Wünschen ist nicht immer einfach.
- 2: 2. Teil: Freundschaft ist keine Frage der Zeit.
- 3: 3. Teil: Die Saphire.
- 3.1: Prolog.
- 3.2: 1 - Der Rat der Saphire.
- 3.3: 2 - Annalina.
- 3.4: 3 - Leon.
- 3.5: 4 - Manawa.
- 3.6: 5 - Das Schweigen.
- 3.7: 6 - Quinns Auftrag.
- 3.8: 7 - Sophie.
- 3.9: 8 - Begegnungen.
- 3.10: 9 - Salz.
- 3.11: 10 - Hogan.
- 3.12: 11 - Hank.
- 3.13: 12 - Die Zeichnung.
- 3.14: 13 - Ari.
- 3.15: 14 - Showdown.
- 3.16: 15 - Die Schlucht.
- 3.17: 16 - Nachwirkungen.
- 3.18: 17 - Verloren.
- 3.19: 18 - Das Amulett.
- 3.20: 19 - Sherrys Entschluss.
- 3.21: 20 - Tüte.
- 3.22: 21 - Freunde.
- 3.23: 22 - Yax.
- 3.24: 23 - Abschiede.
- 3.25: 24 - Helden.
- 3.26: Epilog.
Leon
8°C und Regen. Schlimmer konnte das Wetter eigentlich nicht sein. Leonard sehnte sich nach dem Sommer. Auf die Dauer war der Winter auch mit den besten Computerspielen langweilig. Er hätte gern mal wieder mit seinen Freunden Fußball gespielt. Oder wäre wenigstens ein bisschen skaten gegangen.
Missmutig starrte er auf den Bildschirm seines Computers. Ihm fiel noch nicht mal mehr irgendetwas Spannendes ein, was man im Internet hätte machen können.
Oben auf dem Schrank flippte sein grüner Wellensittich vor seinem Spiegel aus. Er machte das übliche Theater, erzählte ganze Zwitschertiraden und hopste vor dem eingebildeten Gefährten auf und ab. Leon überlegte zum hundertsten Mal, ob der Vogel wohl wirklich glaubte, dass da auf der anderen Seite des Spiegels ein anderer Wellensittich war. Kurzerhand gab er in die Suchmaschine „Wellensittich Spiegel“ ein.
Direkt auf der ersten Seite, die er anklickte fand Leon folgenden Satz:
Plastikwellensittiche und Spiegel sind inzwischen als tierschutzwidriges Zubehör klassifiziert. Bei Einzelhaltung ist dieses Spielzeug zusätzlich schädlich, da dem Vogel ein Partner vorgegaukelt wird, der aber Annäherungsversuche nicht erwidert und somit eine Frustration beim Einzelvogel auslöst, die in Aggression (einschlagen auf den Spiegel oder Plastikwelli, was vom Halter oft fälschlicherweise als Spiel interpretiert wird) und Verhaltensstörungen umschlägt.
Leon war total erschrocken. Er schaute noch mal zu seinem Vogel auf und sah, wie dieser wild vor dem Spiegel herumhüpfte und ein ums andere Mal mit den Schnabel den Rand des Spiegels ergriff und ihn dann gegen die Käfigstäbe hämmerte. Im ersten Moment war es Leon peinlich, dass er das nicht gewusst hatte. Und dann tat es ihm leid. Er stand auf, stellte sich auf einen Stuhl und öffnete den Käfig. Der Wellensittich freute sich über seine Freiflugstunde und hüpfte sofort aus dem Türchen hinaus. Derweil entfernte Leon den Spiegel.
Dann ging er zurück zu seinem Computer und las die komplette Seite. Unter anderem las er Folgendes:
Ursprungsgebiet der Wellensittiche sind die Grassteppen Australiens. Nomadengleich ziehen sie von Wasserstelle zu Wasserstelle Regenfällen hinterher. Tagsüber sind die in großen Schwärmen lebenden Vögel mit der Futtersuche am Boden beschäftigt. Mittags ziehen sie sich zum Schutz vor der meist großen Hitze in Baumkronen zurück, wo sie auch nachts zu finden sind.
Leon schaute den Sittich an, der oben auf dem Rollo saß und vorwurfsvoll zurückzustarren schien. Dann kam der schlimmste Satz:
Grundsätzlich sollten diese geselligen Vögel mindestens paarweise gehalten werden. Wellensittiche sind Schwarmvögel. Allein gehalten verkümmern sie oft seelisch und körperlich.
Leon rechnete nach. Er hatte den Welli, als er im dritten Schuljahr war, zu Weihnachten bekommen. Der Vogel war also ungefähr vier oder fünf Jahre alt und hatte in der ganzen Zeit keinen Artgenossen gesehen. Ihm musste furchtbar langweilig sein. Und dann war er bestimmt auch sehr einsam.
Leon ging auf der Stelle hinüber zu seiner Mutter, die in der Küche bei einem Tee saß und die Zeitung vom Morgen durchblätterte. „Mama, wir brauchen noch mehr Wellensittiche!“
Seine Mutter schaute ihn mit hoch gezogenen Augenbrauen über den Rand ihrer Lesebrille an und sagte nur: „Der Winter ist wirklich sehr lang gewesen!“
„Nein, Mama, im Ernst“, grinste Leon. Er setzte sich mit an den Tisch und nahm sich auch eine Tasse Tee. Das war für seine Mutter das Zeichen, dass er es wirklich Ernst meinte. Sonst war Leon nicht so leicht dazu zu bewegen, mit seiner Mutter Tee zu trinken.
Leon erzählte ihr von dem, was er im Internet gelesen hatte und dass sie den Welli auf keinen Fall länger so einsam behalten durften. „Am besten wir bauen eine ganze Voliere und halten sechs oder zehn Stück! Weißt du, in Australien da leben die zu hunderten zusammen!“
Leons Mutter war eine kluge Frau. Sie freute sich über Leons Einsatz, aber diese Freude ging durchaus nicht so weit, das halbe Wohnzimmer zu einem Vogelstall umzubauen.
„Meinst Du nicht, wir sollten erstmal mit einem zweiten Welli anfangen? Vielleicht muss er sich ja erst daran gewöhnen, nicht allein zu sein und wäre mit mehreren auf einmal überfordert.“
Leon nickte. „Stimmt. Wir sollten ihm erstmal eine Frau kaufen.“ Die Augenbrauen seiner Mutter wanderten noch ein paar Millimeter höher, aber sie zog die Lippen zusammen, als würde sie sich einen Kommentar verkneifen. Gut, das war erstmal diplomatisch gelöst.
„Außerdem“, fuhr Leon fort, „müssen wir ja erstmal die Voliere planen und überlegen, wie wir sie am besten bauen.“ Leons Mutter versuchte, sich mit dem Gedanken vertraut zu machen, demnächst die Wohnung mit einem Schwarm zeternder Sittiche zu teilen. „Das besprechen wir dann erstmal mit Papa“, krächzte sie. „Was kosten die denn überhaupt?“
Leon überlegte. „Irgendwie doof“, meinte er dann. „Eigentlich ist ja auch die größte Voliere für die nicht genug, wenn sie in der Natur in Riesenschwärmen kilometerweite Strecken fliegen.“ Die Mutter nickte nachdrücklich. „Eigentlich sollte man die Zucht hier in Deutschland ja gar nicht unterstützen, indem man die Vögel kauft“ fügte sie hoffnungsvoll hinzu.
„Na ja, aber das muss ja nicht unbedingt unser Welli mit lebenslanger Einsamkeit büßen.“
Leon hatte natürlich Recht. „Es gibt doch bestimmt irgendsowas wie Wellensittich in Not oder so.“ Der Junge stand auf und ging zurück an seinen Computer um nach einem anderen armen Welli zu suchen.
Es stellte sich als gar nicht so einfach heraus, einen Wellensittich zu finden, der nicht vom Züchter stammte und für den Leon trotzdem nicht hunderte von Kilometern fahren musste. Die wenigen Wellensittiche, die über Notvermittlungen angeboten wurden, befanden sich alle weit weg in anderen Städten.
Leon suchte mehrere Tage, rief verschiedene Tierheime an und hatte keinen Erfolg. Derweil saß Welli sehr betrübt in seinem Käfig herum. Der Spiegel hatte ihm zwar Stress bereitet, aber jetzt war ihm noch langweiliger als vorher. Leon wollte nicht mehr länger warten mit dem zweiten Vogel. Es ärgerte ihn, dass wahrscheinlich sogar im selben Häuserblock irgendwo ein genau so einsamer Sittich vor sich hin vegetierte und er ihn nicht zu seinem Welli setzen konnte. Und da hatte er eine Idee.
Schnell setzte er sich an seinen Computer und schrieb in fetten Buchstaben einen Text. Dann schrieb er seine Telefonnummer darunter, suchte ein schönes Wellensittich-Bild und druckte das Blatt aus.

Er ging in den nächsten Copyshop und ließ hundert Kopien machen. Das war ganz schön teuer, aber ein Vogel vom Züchter mit Käfig und allem wäre noch teurer gewesen. Mit den Kopien und mehreren Rollen Klebeband bewaffnet machte sich Leon dann auf den Weg und klebte an jede Haustür im Viertel ein Blatt. Er war lange unterwegs. Manchmal kamen Leute und fingen an zu lesen, während er noch gar nicht weiter gegangen war. Manche lachten und sagten so etwas wie „du bist ja ein netter Junge“, aber einer war ziemlich fies und schnauzte ihn an, er wolle ja nur einen Vogel umsonst haben. Das war Leon total peinlich. Daran hatte er gar nicht gedacht, dass jemand sein Flugblatt so auffassen könnte. Ganz kurz überlegte er, ob er die Blätter alle wieder einsammeln sollte. Aber das war ihm dann doch zu umständlich.
Als er nach Hause kam, hatte Leon irgendwie ein schlechtes Gefühl. Seine Mutter STAND heute Abend mit ihrem Tee in der Küche. Das war für gewöhnlich ein schlechtes Zeichen.
„Leonard!“ Oh je, der Tonfall verhieß nichts Gutes.
Um es kurz zu machen: Es gab einen ziemlichen Krach wegen der Flugblätter. Mama hatte auf dem Heimweg von der Arbeit eins am Nachbarhaus gefunden und war sauer, dass er sie nicht vorher gefragt und nun der halbe Stadtteil ihre Telefonnummer hatte. Was er denn für verrückte Ideen habe? So was könne man doch nicht einfach so machen!
Leon schämte sich. Er hatte es doch nur gut gemeint und eigentlich hatte er seine Idee für ziemlich genial gehalten. Ihm war ganz komisch bei dem Gedanken, was Papa wohl sagen würde.
Als sein Vater nach Hause kam und Mama ihm das Flugblatt präsentierte, schaute Papa ihn mit diesem „Junge, du bist ein Kreuz“-Blick an. Dann sagte er: „Ich bin ziemlich müde und hatte mich auf einen ruhigen Abend gefreut. Es gibt ja nun nur eine Lösung: Leon geht morgen früh vor der Schule los und sammelt die Blätter alle wieder ein!“
Niedergeschlagen ging Leon in sein Zimmer. Warum fanden die Eltern das nicht einfach gut, was er sich ausgedacht hatte? Und die Voliere konnte er sich damit dann wohl auch stecken.
Noch am selben Abend klingelte das Telefon. Eine ältere Dame, die drei Straßen weiter wohnte sagte, dass sie Leon gern ihren blauen Wellensittich schenken würde. „Weißt du, der ist ja ein ganz Lieber, aber ich habe einfach keine Zeit und der kackt ja auch alles voll. Also wenn du willst, kannst du ihn gleich morgen abholen.“ Huch, das war ja schnell gegangen. Leon vergaß, dass er eigentlich sauer war und lief zu den Eltern ins Wohnzimmer.
„Ich hab einen“, rief er begeistert. „Morgen kann ich ihn abholen!“ Die Eltern schauten sich erstaunt an. „Das hätte ich jetzt nicht gedacht“, sagte Papa. „Was machen wir denn, wenn noch mehr anrufen?“ fragte Mama etwas beunruhigt. Leon grinste: „Dann vermittle ich einsame Wellensittiche!“ Die Eltern schauten sich verblüfft an. „Ganz schön clever mein Sohn“, sagte Mama zu Papa. „MEIN Sohn!“ lachte Papa und da war dann alles auf einmal wieder gut.
Am nächsten Tag konnte Leon den Schulschluss kaum abwarten. Er lief direkt zu der Frau, die angerufen hatte und klingelte. Eine dickliche, blonde Dame öffnete die Tür. Als Leon sich vorgestellt hatte, fing die Dame selber an zu schnattern wie ein Wellensittich. Sie würde sich ja sooo ungern von ihrem Hansi trennen, aber seit sie die helle Sofagarnitur hatte, ginge das ja gar nicht mehr mit diesen kleinen Kackhäufchen. Und deshalb wäre Hansi jetzt schon seit Wochen nicht mehr geflogen und es wäre bestimmt besser, wenn er einen kleinen Freund hätte.
Während die dicke Frau ununterbrochen weiter redete, packte sie allerlei Schachteln mit Vogelfutter, angebrochenen Sandtüten und Hirsekolben in einen Plastikbeutel. Dann drückte sie Leon den Beutel und den Käfig mit Hansi in die Hand und strahlte ihn mit roten Wangen an.
„So, dann mal viel Spaß mit dem Kleinen, Jung!“ Offenbar sollte er jetzt gehen und genau das tat Leon dann sehr zügig. Fast hätte er vergessen sich zu bedanken.
Hansi war am Ende seiner Nerven, als Leon mit ihm zu Hause ankam. Besser wäre es vielleicht gewesen, während des Transports ein Tuch über den Käfig zu decken. Aber Leon hatte es nicht fertig gebracht, die dicke Frau auch noch danach zu fragen.
So war es jetzt vielleicht besser, Hansi erstmal mitsamt dem Käfig ins Zimmer zu stellen, damit die beiden Sittiche sich für den Anfang mit etwas Distanz kennen lernen könnten. Er stellte Hansis Käfig auf seinen Schreibtisch. Welli hockte wie immer in seinem Bauer auf dem Schrank.
Die Vögel waren sichtlich verdutzt, als sie sich gegenseitig erblickten. Sie rückten an die Käfiggitter und guckten sich an. Ab und zu legte einer das Köpfchen schief, vielleicht um den anderen aus einem anderen Blickwinkel zu sehen. Aber es war sehr still im Zimmer. Leon wagte nicht, sich zu rühren.
„Zwitsch?“ machte Welli leise und fragend. Hansi gab zur Antwort einen ganz leisen, kehligen Laut von sich. Darauf hin schien Welli ermutigt, einen ganzen Satz in Sittichsprache von sich zu geben: „Zwitschedizwatschzwutsch?“ Leon hielt den Atem an. Dagegen war ein Tatort ja geradezu langweilig. „Zwatsch!“ antwortete Hansi trocken. Daraufhin war es erstmal wieder still im Zimmer. Ob sich die beiden vielleicht nicht mögen würden?
Das Telefon klingelte und Leon konnte die Kontaktaufnahme der beiden Vögel nicht weiter mitverfolgen. Wieder war ein Nachbar am Telefon, der sich sehr bei Leon bedankte und auch seinen Wellensittich abgeben wollte. Leon erklärte kurz, dass er schon einen Zweitvogel gefunden hatte, schlug aber vor, die Telefonnummer des Nachbarn zu notieren, falls sich weitere einsame Wellensittiche finden würden. Das gefiel dem Nachbarn gut und Leon schrieb die Nummer auf.
Das Gespräch hatte ein paar Minuten gedauert und als Leon leise an die Tür seines Zimmers trat, hörte er, wie sich die Wellensittiche eifrig etwas erzählten. Sie waren beide ganz aufgeregt und zwitscherten und quakten in einer Tour. Das war etwas ganz anderes, als Wellis einsames Gehopse vor dem Spiegel. Leon war sehr froh und er freute sich schon darauf, die beiden Käfige zu öffnen, damit die Vögel zusammen fliegen könnten. Aber das wollte er erst morgen machen. Es könnte vielleicht zu viel Stress für die beiden sein, sie zu früh zusammen zu lassen.
Welli und Hansi wurden sehr schnell dicke Freunde. Zwar waren es beides Männchen, aber das tat ihrer Begeisterung füreinander keinen Abbruch. Sie redeten viel in ihrer Sittichsprache, flogen fröhlich durch das Zimmer und wenn sie müde waren, setzten sie sich in einem der beiden Käfige eng nebeneinander auf die Stange. Leon hatte im Nachhinein ein rabenschwarzes Gewissen, einfach aus Unwissenheit seinem Welli so viele Jahre der Einsamkeit und Langeweile aufgezwungen zu haben.
Unterdessen riefen noch eine ganze Reihe Nachbarn mit Wellensittichen in Einzelhaltung an und tatsächlich bildeten sich vier neue Sittichpärchen. Die Eltern waren richtig stolz auf Leon und gaben zu, dass ihre erste Reaktion auf seine Flugblattinitiative nicht so ganz richtig gewesen war. Als Entschuldigung schlug Papa vor, dass Leon einen Teil seines Zimmers als Voliere umbauen dürfe. Leon jubelte. Dann hätte er Platz für sechs Wellensittiche. Die würden sich bestimmt irgendwo in der Stadt finden.
Hansi und Welli waren schon nach wenigen Tagen so unzertrennlich, dass sie sich nur noch in einem der beiden Käfige aufhielten. Leon beschloss, den alten Käfig von Hansi abzubauen. Als er den Sand ausleerte, fand er etwas Rundes auf dem Käfigboden, das vorher unter der Einstreu gelegen haben musste. Es war eine Art Amulett. Kreisrund mit einer Wellen- oder S-förmigen Aussparung in der Mitte. Verwundert zeigt er es seiner Mutter.

„Seltsam“, sagte Mama, „nach einem Vogelspielzeug sieht es nicht aus.“ Leon stimmte ihr zu. „Aber eigentlich ist es ganz hübsch“, sagte Mama, „guck mal, man sieht die schöne Holzmaserung!“ Leon beschloss, das Amulett als Andenken an seine Wellensittich-Aktion zu behalten. Er zog ein Lederband durch das „S“ in dem Amulett und band es sich als Halsband um.
In den folgenden Wochen vergaß Leon, dass der Winter langweilig war. Er recherchierte viel im Internet über Wellensittiche und den Bau einer geeigneten Voliere. Und dann baute er noch eine eigene kleine Internetseite gegen die Einsamkeit von Wellensittichen. Dort konnten sich Leute melden, die einen einzelnen Sittich abgeben, oder einen zweiten dazu nehmen wollten. Er fand sogar ein Wellensittich-Forum, wo ihm andere Tierschützer bei seiner Initiative halfen.
Noch bevor es richtig Frühling wurde, war Leon fast ein Spezialist für Wellensittichfragen. In seiner Voliere tobten und zwitscherten sechs kunterbunte Vögel, und sein grüner Welli nicht minder fröhlich wie die anderen mittendrin.
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