1. Teil: Wünschen ist nicht immer einfach
- 1: 1. Teil: Wünschen ist nicht immer einfach.
- 1.1: 1 - Liz.
- 1.2: 2 - Little Mose.
- 1.3: 3 - Big Quinn.
- 1.4: 4 - Hunger.
- 1.5: 5 - Erster Versuch.
- 1.6: 6 - Die Dose.
- 1.7: 7 - Die Rettung.
- 1.8: 8 - Sieben.
- 1.9: 9 - Sherry.
- 1.10: 10 - Unterwegs.
- 1.11: 11 - Figo.
- 1.12: 12 - Fieber.
- 1.13: 13 - Shelter.
- 1.14: 14 - Transport.
- 1.15: 15 - Abschied.
- 1.16: 16 - Spielgefährten.
- 1.17: 17 - Hilfe.
- 1.18: 18 - Regen.
- 1.19: 19 - Zurück.
- 1.20: 20 - Krank.
- 1.21: 21 - Besonders.
- 1.22: 22 - Morgen.
- 1.23: 23 - Bonny.
- 1.24: 24 - Der Stein.
- 2: 2. Teil: Freundschaft ist keine Frage der Zeit.
- 3: 3. Teil: Die Saphire.
Sieben!
„Liz!“ rief Mose aufgeregt. „Liz, da passiert etwas!“
Liz saß kummervoll da und wollte von nichts mehr hören. Sie hatte ihren Wunsch gründlich verdorben. Noch einmal wollte sie nicht wünschen, wer weiß, was sie dann anrichten würde. Das Auto, auf dem ihr Wunsch angekommen war, war jedenfalls in der Schrottpresse gelandet. Liz hatte die Hoffnung aufgegeben.
„Liz, so hör doch! Deine Kinder werden gerettet!“
„Was?“ Liz schoss zu Mose hin. „Los, erzähl! Was ist geschehen, so rede doch!!“ Sie schubste Mose vor lauter Ungeduld heftig in die Seite. Mose lachte. „Da ist ein Auto gekommen und eins von deinen Kindern lief gerade auf die Straße.“ Liz schrie erschreckt auf. „Ist es überfahren worden?“
„Nein“, sagte Mose glücklich, „in dem Auto saßen welche von den guten Zweibeinern. Sie haben angehalten und hatten Futter dabei. Sie füttern eins von deinen Kätzchen.“
„Oh, wie wunderbar“, seufzte Liz, „und die anderen?“. „Die anderen kommen auch gerade angelaufen“, lachte Mose, „sie werden alle gefüttert“. Liz liefen diesmal Freudentränen über die Wangen.
Alle Tiere kannten die guten Zweibeiner oder hatten wenigstens von ihnen gehört. Bei ihnen bekam man Futter und manchmal nahmen sie einen sogar mit an einen sicheren, trockenen und warmen Ort. Sie nahmen Hunden die Ketten ab und halfen den Tieren, wenn sie verletzt waren. Von einem der Guten gefunden zu werden, bedeutete für kleine Katzenbabys, dass sie von nun an in Sicherheit waren.
„Nehmen sie meine Kleinen mit?“ schniefte Liz.
„Ja“, sagte Mose, „sie bringen sie alle sieben ins Auto“.
„SIEBEN?“ rief Liz. „Wieso sieben, es sind acht! Zähl bitte noch einmal nach.“
Mose konzentrierte sich. „Es sind nur sieben in dem Auto“ sagte er.
„Wo ist das achte? Wo? Such es Mose, wo ist es?“
Mose konzentrierte sich weiter. Er sah, wie das Auto mit den Kätzchen und den Tierschützern abfuhr. Die Straße war leer. Der Graben war auch leer. Wo war das achte Katzenkind...?
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